A Brand like a Friend – Moderne Markenkommunikation im Social Web

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Durch das Aufkommen sogenannter Web X.0 Technologien ist es heute praktisch jedem Individuum möglich etwas zu veröffentlichen bzw. zu publizieren. Aus dieser Demokratisierung der Medienproduktion heraus ist eine eigene Ausdrucksform (Authentische, humorvolle Kommunikation) entstanden, die im Rahmen des Kundenbeziehungsmanagements durch Unternehmen immer häufiger imitiert wird. In der Folge können diese Akteure große Reichweiten generieren. Der Umweg über die eigene PR-Abteilung ist nicht länger Voraussetzung, um in der Diskussion der jeweiligen Stakeholder stattzufinden. Die Entwicklung des Web X.0 begünstigte zudem die Individualisierung der Gesellschaft & Mediennutzung. Die journalistischen Filter und Öffentlichkeiten, die im Zeitalter der Massenmedien die tonangebende Instanz waren, werden zudem im Web X.0 immer weiter zurückgedrängt und verlieren an Einfluss. Besonders für Unternehmen ist diese Entwicklung von Vorteil.

Diese Ausarbeitung ist im 2. Semester Kommunikationsmanagement (M.A.) entstanden.
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Highfive mit der Bundesregierung, ProSieben & Co. Warum plötzlich jeder mit mir befreundet sein will

Highfive

Unternehmen etc. mit denen wir sozial-medial verknüpft sind, verhalten sich plötzlich genauso wie unsere Freunde. Doch warum? Welche Strategie steckt dahinter und welche Vorteile ergeben sich für Unternehmen? Was macht diese Art der Kommunikation mit unserer Gesellschaft?

Diese Ausarbeitung ist im 1. Semester Kommunikationsmanagement (M.A.) entstanden.
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Wie ich zu 15 Minuten Twitter-Ruhm gekommen bin, und was ich daraus gelernt habe

Ruhm
Foto: www.unsplash.com

Einen Tweet zu veröffentlichen, der von vielen geteilt und favorisiert wird, ist der Traum eines jeden Twitterers. Genau das habe ich Anfang des Jahres versucht, als ich mich an der Twitter-Diskussion rund um die ProSieben-Fernsehshow Circus HalliGalli beteiligte. Jeden Montag ist der Hashtag #halligalli in den deutschen Twitter-Trends, jeden Montag beteiligen sich tausende Fernsehzuschauer mal mehr, mal weniger humoristisch an der Diskussion. Social-Television ist also auch in Deutschland kein Randgruppenphänomen mehr. Mein Ziel: Nichts weiter, als den erfolgreichsten Tweet des Abends schreiben. Alles was ich zum Erfolg brauchte? Kreativität, die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt, Geduld und ein bisschen Glück. Über mehrere Wochen analysierte ich die Twitter-Diskussion und untersuchte, warum bestimmte Tweets Erfolg haben und bestimmte nicht. Erst nachdem ich den Kontext der Diskussion verstanden und verinnerlicht hatte begann ich mit dem verfassen von eigenen Tweets. Nach und nach bekommt man so ein Gefühl für Timing und weiß, wann ein Tweet funktioniert und wann nicht. Als Joko Winterscheidt dann schließlich einen Tweet von mir geretweetet hat wusste ich, dass ich Erfolg hatte.

Retweet Joko
Joko retweetet meinen Tweet
Circus HalliGalli Tweet
Mein bisher erfolgreichster Tweet. Foto: Odd Andersen/AFP/Getty Images

 

Mein Tweet wurde insgesamt 39x geretweetet und 194x favorisiert.

Circus HalliGalli Tweet2
Foto: Odd Andersen/AFP/Getty Images

Insgesamt wurde mein Beitrag auf Twitter 81.584x gesehen, 1.866x wurde der Tweet angeklickt, um mehr Informationen zu erhalten, 82x wurde mein Profil aufgerufen. Keine schlechte Bilanz für einen einfachen Tweet.

Was ich daraus gelernt habe?

Twitter ist kein Hexenwerk. Auch wenn es schwierig ist in der Masse der Tweets aufzufallen, kann man es mit ein wenig Anstrengung doch schaffen. Es ist lediglich notwendig sich mit den Eigenarten des sozialen Netzwerkes zu beschäftigen. Besonders für Unternehmen, die selbstkritisch, ironisch und offen kommunizieren möchten ist Twitter ein gutes Marketingtool.

Wenn man Andy Warhols berühmtem Satz: „In Zukunft wird jeder 15 Minuten berühmt sein.“ glauben schenkt, dann habe ich meine 15 Minuten „Fame“ wohl schon verbraucht. Schade. 😉