Hat Meerkat mit der Cameo-Funktion gerade die Live-Werbung neu erfunden?

Foto: Meerkat
Foto: Meerkat
Die Live-Streaming App Meerkat hat gestern (08.07.2015) ein sehr interessantes Update veröffentlicht, dass eine neue Ära der Live-Werbung einläuten könnte.

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Warum deutsche Unternehmen eigene Fernsehserien produzieren sollten

Photo: (flickr,  Garry Knight, edited by me) http://bit.ly/1B6w2wy
Photo: (flickr, Garry Knight, edited by me) http://bit.ly/1B6w2wy
Die deutsche Fernsehlandschaft ist in einem schlechten Zustand. Die Zuschauer werden im Durchschnitt immer älter, Angebote für die Zielgruppe der Generation Y gibt es nur eine Handvoll und auch die Werbeblöcke finden immer weniger Beachtung. Die Fernsehsender schaffen es schon lange nicht mehr vor allem junge Zuschauer mit interessanten, fordernden Inhalten zu binden. Warum Unternehmen die letzte Hoffnung auf Besserung sein könnten, erkläre ich in diesem Beitrag.

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Native Advertising – Ein Interessenskonflikt

Große Auswahl

Für den Konsumenten wird es nicht nur am Zeitungsmarkt immer unübersichtlicher. Viele Unternehmen und Marken buhlen um die Gunst des Kunden. Fast alle Produkte haben sich im Laufe der Zeit immer mehr angeglichen. Für Marketingfachleute wird es immer schwieriger die Kunden auch wirklich zu erreichen. Der Konsument befindet sich im Zentrum eines Mediensturms und versucht sich in „Sicherheit“ zu bringen. Die Aufnahmefähigkeit für Werbebotschaften sinkt seit Jahren dramatisch. Die Kunden wehren sich vehement gegen stumpfe und sinnlose Werbung ohne Mehrwert. Native Advertising ist eine weitere nicht ganz so neuartige Möglichkeit diesem Trend entgegenzuwirken. Native Advertising bedeutet auf Deutsch soviel wie „natürliche“ Online-Werbung. Diese Art der Werbung soll nicht sofort als Werbung erkannt werden und beinhaltet meist redaktionell aufbereitete Inhalte.

Es gibt verschiedene Arten von Native Advertising, die aber alle eins gemeinsam haben: Der Absender einer Werbebotschaft soll möglichst erst dann erkennbar sein, wenn die Botschaft schon aufgenommen wurde. In Zeitungen und Zeitschriften gibt es diese Art der Werbung schon lange. Die sogenannten „Advertorials“ werden perfekt in das jeweilige Medienformat integriert, sodass sie von herkömmlichen redaktionellen Beiträgen kaum unterschieden werden können. Advertorials und Native Advertising bewegen sich somit in einer Grauzone, die Werbetreibende eigentlich nicht tolerieren sollten. Genau diese Art von Werbung bestätigt das schlechte Image der Werbeindustrie. Die Absender der Werbebotschaften sollten deshalb immer genau gekennzeichnet sein. Ein guter Artikel der den Konsumenten einen gewissen Mehrwert bietet wird auch mit Unternehmensbranding Beachtung finden.

Formen des Native Advertising

Native Advertising

Native Advertising vs. Banner Werbung

Bildquelle: www.sharethrough.com

„Best practises“ Native Advertising:

Vodafone Kampagne „Firsts.com“

Bildquelle: www.buzzfeed.com

Vodafone nutzt Native Advertising beispielsweise um die Kampagne „Firsts.com“ zu bewerben. Ziel der Kampagne ist es 10 Menschen dabei zu unterstützen, zum ersten Mal etwas Außergewöhnliches zu tun. Im Artikel auf Buzzfeed werden Persönlichkeiten präsentiert, denen fälschlicherweise zugesprochen wird, etwas zum ersten Mal getan oder entdeckt zu haben. Dem gegenübergestellt werden die „wahren“ Helden, die keiner kennt.

„First Kiss“ von WREN

Ein sehr gutes Beispiel für Native Advertising ist das YouTube-Video „First Kiss“ von WREN einer relativ unbekannten Modemarke aus Los Angeles. Mit über 85 Millionen „views“ ist das Video ein viraler Erfolg und zeigt Fremde, die sich zum ersten Mal küssen. Virale Videos sind ebenfalls eine Art Native Advertising, denn der Urheber tritt meist erst am Ende der Kampagne in Erscheinung.

John Oliver über Native Advertising