Local Marketing with #Meerkat (Interview with Giorgio Taverniti owner of Frank’s Pizza House and one of the first influencers on Meerkat)

Giorgio

Vine has Jerome Jarre, YouTube has Gary Vaynerchuk and Meerkat has Giorgio Taverniti. Every Social Network has its own stars who drive much of the traffic to it. So i knew that when Meerkat came out and started to evolve, that it would create its own influencers. Giorgio Taverniti owner of Frank’s Pizza House in Toronto is one of the first influencers on Meerkat. I talked with him about local marketing, his admiration for Gary Vaynerchuk und why you should always be a First-Mover.

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4 Beispiele für Content Marketing auf Smartwatches

Quelle: https://www.iconfinder.com/Squid.ink
Quelle: https://www.iconfinder.com/Squid.ink
Spätestens mit der Veröffentlichung der Apple Watch im April müssen sich Content-Ersteller damit beschäftigen, wie ihre Inhalte ansprechend und nutzerorientiert auf Smartwatches dargestellt werden können. Einige Unternehmen haben schon Lösungsansätze erarbeitet, die 4 besten zeige ich hier:

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Warum deutsche Unternehmen eigene Fernsehserien produzieren sollten

Photo: (flickr,  Garry Knight, edited by me) http://bit.ly/1B6w2wy
Photo: (flickr, Garry Knight, edited by me) http://bit.ly/1B6w2wy
Die deutsche Fernsehlandschaft ist in einem schlechten Zustand. Die Zuschauer werden im Durchschnitt immer älter, Angebote für die Zielgruppe der Generation Y gibt es nur eine Handvoll und auch die Werbeblöcke finden immer weniger Beachtung. Die Fernsehsender schaffen es schon lange nicht mehr vor allem junge Zuschauer mit interessanten, fordernden Inhalten zu binden. Warum Unternehmen die letzte Hoffnung auf Besserung sein könnten, erkläre ich in diesem Beitrag.

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Curated Newsletter. Die letzte Hoffnung für das E-Mail Marketing?

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Die Zeit als man mit E-Mail Marketing noch Massen erreichen konnte ist lange vorbei. Eine ganze Branche hat sich selbst eliminiert (Spam). Seit kurzem gibt es wieder Hoffnung.

Wer denkt die besten Tage der E-Mail liegen hinter uns irrt. Ausgerechnet in einer Welt in der die durschnittliche Mediennutzung pro Tag bei mittlerweile 12 Stunden liegt gibt es Hoffnung. In einer immer unübersichtlicheren Welt in der wir jeden Tag bis zu 110 mal auf unser Smartphone schauen, in der wir täglich mit 5000 Marketingbotschaften konfrontiert werden und sich die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von 12 Sekunden im Jahre 2000 auf nur noch 8 Sekunden im Jahre 2013 reduziert hat, ist die E-Mail plötzlich wieder interessant.

Im Internet und im Social Web fallen immer größere Datenmengen an, diese Datenmengen auszuwerten wird für Privatpersonen immer schwieriger. Ein Service der diese Aufgabe übernimmt ist der Curated Newsletter. Einmal abonniert versorgt er den Abonnenten mit relevanten Informationen aus den jeweiligen Interessensgebieten. Der Curated Newsletter kann entweder von Unternehmen oder von Privatpersonen zusammengestellt werden. Das Konzept dahinter ist, dass der „Kurator“ die Abonnenten mit Content versorgt, den er selbst gelesen hat und für teilenswert erachtet. So entsteht eine enge und authentische Bindung zwischen „Kurator“ und Abonnent. Wichtig für den Erfolg sind vor allem die Qualität des Contents und die Zeit der Zustellung. Besonders Führungskräfte lassen sich laut einer Studie von Quartz durch E-Mail Marketing erreichen. Natürlich nicht mit lästiger Werbung, sondern mit relevanten Inhalten.
 

Studienergebnisse, Quartz Global Executives Study:

 
61% der Top-Manager nutzen ein mobiles Endgerät zum Nachrichtenkonsum.

Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)
Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)

 
75% der Top-Manager beschäftigen sich mindestens eine halbe Stunde mit Nachrichtenkonsum.

Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)
Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)

 
60% der Top-Manager konsumieren hauptsächlich morgens Nachrichten.

Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)
Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)

 
60% der Top-Manager geben an, dass E-Mail Newsletter einer von drei Nachrichtenquellen ist, auf die sie täglich zugreifen.

Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)
Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)

 
Themen die Top-Manager besonders interessieren sind u.a.: Industrieanalysen, Neue Produkte & Innovationen etc.

Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)
Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass besonders Top-Manager mit Curated Newsletter zu erreichen sind.

[In eigener Sache] Social Media & Content Marketing Weekly

Das Konzept der Curated Newsletter hat mich so überzeugt, dass ich ebenfalls einen Newsletter gestartet habe. Abonnieren können Sie den Newsletter rechts in der Spalte unter dem Suchfeld. (Am besten nach ganz oben scrollen)
 
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Social Media & Content Marketing Weekly [E-Mail Newsletter]
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Jung, stylish und Medienerfahren. Der Einfluss deutscher Instagramerinnen. [Interview]

Laura
Quelle: @laurawolfschmidt (Instagram)

 
Sie sind jung, gut vernetzt und managen Accounts mit 100.000 Followern. Deutsche Instagramerinnen beherrschen ihr Handwerk ohne Marketingausbildung und sind deshalb vor allem eines: authentisch.
 
Die Demokratisierung der Medienproduktion sorgt dafür, dass „normale“ Jugendliche eine vorher nie geahnte Reichweite erreichen können. Das Social Web ermöglicht den Jugendlichen erstmals in der Mediengeschichte den Informationsaustausch auch über den Freundeskreis hinaus. Dieses Phänomen ist natürlich nicht nur auf Instagram beschränkt, sondern betrifft alle sozialen Netzwerke. Auf YouTube veröffentlichen junge Mädchen beispielsweise täglich Videos, die zeigen welchen Lieblingslippenstift sie gerade benutzen und welche Handcreme gerade besonders „In“ ist. Im Freundeskreis haben sie sich schon immer über die neuesten Mode- und Lifestyle Trends ausgetauscht. Jetzt machen sie es vor einem Millionen Publikum. Dabei geht es jedoch nicht immer nur um Konsum auch Gesellschaftskritik und die täglichen Erlebnisse werden mit der Welt geteilt. „Der Spaß sollte immer im Vordergrund stehen“ sagt @jasmmmiiinnn, die 7000 Follower auf Instagram hat.

Mit der steigenden Anzahl der Follower werden auch immer mehr Unternehmen auf die Jugendlichen aufmerksam, die sich zu wahren Markenbotschaftern entwickeln. Der schmale Grad zwischen Schleichwerbung, zu viel „Kommerz“ und Authentizität ist unter den Instagramerinnen aber ein großes Thema. @laurawolfschmidt sagt dazu „Sich selbst treu zu bleiben und Bilder zu posten, die einem auch selbst gefallen ist wichtig.“ @jasmmmiiinnn meint: „Wichtig ist, dass man immer 100% von den eigenen Sachen überzeugt ist, sonst lügt man und kommt nicht mehr seriös rüber.“ Die erst 14-Jährige @sinellaa__ mit 31.000 Followern hat eine ähnliche Meinung: „Mir geht es nicht darum, möglichst viele Kooperationen zu machen sondern nur um den Spaß“. Durch Intuition und mit Herzblut machen sie großen Werbeagenturen zunehmend Konkurrenz. Die Vermarktung eines Produktes erfolgt immer häufiger durch Privatpersonen mit großen Netzwerken Stichwort: Influencer Marketing. Was die Werbeindustrie seit Jahren versäumt hat ist Relevanz und Authentizität zu schaffen und Werbung nicht nur als reinen Selbstzweck zu betreiben. Heutzutage ist es wichtig der Zielgruppe einen Mehrwert zu generieren und sie praktisch durch im voraus geleisteten Service vom Kauf zu überzeugen (Content Marketing). Die Instagramerinnen profitieren auf jeden Fall von dieser Entwicklung. Bei Brandnew IO bekommen die Jugendlichen laut einem Interview von Co-Founder Francis Trapp auf netzwertig.com zwischen 20 und 1000 Euro pro Foto. Kein schlechtes Taschengeld für die kleinen Medienprofis. 😉

Das komplette Interview mit @laurawolfschmidt, 17 Jahre alt, 92,1k Follower auf Instagram

Seit wann bist du auf Instagram unterwegs?
Angemeldet habe ich mich vor ca. 2 Jahren. Im April/Mai 2013 habe ich dann angefangen, Bilder hochzuladen.

Postest Du einfach nur so oder machst Du dir vorher Gedanken? Erzähl mal, wie läuft dein Kreativprozess ab?
Ich muss sagen, dass das ziemlich unterschiedlich ist. Manchmal habe ich spontan eine Idee, die ich direkt umsetze, oder die Idee entsteht dann erst während des Fotografierens. Manchmal überkommt mich zwischen durch aber auch eine Idee und ich habe eine genaue Vorstellung, wie das Bild aussehen soll, das schreibe ich mir dann auch auf. Meistens klappt das so ganz gut, andere Male bekomme ich es nicht im Entferntesten so hin, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich plane die Posts manchmal aber auch für 1-2 Wochen im Voraus durch, das hängt dann davon ab, wie viel Zeit ich habe.

Welche Themenfelder (z.B. Mode oder Food) funktionieren auf Instagram am besten?
Es gibt schon bestimmte „Themen“, von denen ich eigentlich immer im Voraus weiß, dass sie viel „geliket“ werden, manchmal trifft es aber auch gar nicht zu. In der Regel würde ich aber sagen das Bilder von UGGs (Schuhe), einer schönen Handtasche (Michael Kors, Louis Vuitton), Deko-Ideen (Allgemein Bilder aus dem eigenen Zimmer, z.B. das Bett oder den Schminktisch) oder Pancakes bzw. Jogurt extrem gut ankommen. Dementsprechend viele Mädels posten das dann auch… Oder Bilder von neuen iPhones bekommen eigentlich auch immer überdurchschnittlich viele Likes.

Woher bekommst Du deine Inspiration?
Mit Instagram und Inspiration ist das meistens ein bisschen schwierig. Ich schaue mir ganz gerne Bilder auf „We Heart It“ an oder besuche auch die Accounts meiner Follower z.B. wenn ich einen Shoutout-Contest mache. Ab und an finde ich ein paar wirklich schöne Accounts, aber direkte Bildideen entstehen daraus eigentlich nie.

Deine Bilder haben einen eigenen Stil. Hast Du diesen Stil entwickelt oder ist er mit der Zeit von selbst entstanden?
Teils, teils. Ich habe am Anfang verschiedenes ausprobiert, aber war mit nichts anderem zufrieden. Mit der Zeit habe ich ihn dann weiterentwickelt, aber eigentlich achte ich nicht so sehr darauf einen bestimmten Stil einzuhalten, ich poste was mir gerade gefällt.

Du bist besser vernetzt als ich. Wie siehst du die Instagram Community in Deutschland?
Gemischt. Es gibt unglaublich viele, nette, liebe Nutzerinnen und Nutzer, die mir so süße Kommentare schreiben, ihren Spaß an Instagram haben und sich inspirieren lassen. Aber gerade mit wachsender Followerzahl fällt auf, dass es leider auch Nutzerinnen und Nutzer gibt, die die Plattform nutzen, um sich zu profilieren und versuchen, andere fertig zu machen. Vielleicht weil sie neidisch sind oder weil Ihnen langweilig ist – Ich weiß es nicht. Jedenfalls finde ich das schade, denn Instagram ist für mich der falsche Ort dafür. Aber solange die Nutzer überwiegen, die Spaß an der Sache haben, sehe ich da keine Probleme. 🙂

Hast Du schon Werbekooperationen abgeschlossen? Wie läuft so etwas ab?
Ja, sogar schon öfters. Meistens schreiben mich die Unternehmen an oder ich bekomme die Anfrage durch eine Agentur vermittelt. Dann entscheide ich, ob ich die Kampagne machen möchte oder nicht. Sagt mir das Angebot zu, suche ich mir ein paar Produkte im jeweiligen Shop aus und sie werden mir zugeschickt. Vereinbarungen, wie viele Bilder ich posten muss, wann, etc. werden meistens vorab per Email beschlossen oder sind mir frei gestellt. Wenn ich dann den „Post“ mache, verlinke ich den Instagram-Account des Shops in der Beschreibung, meistens markiere ich ihn aber auch noch auf dem Bild.

Im Moment hast Du etwa 92100 Follower. Woran liegt das deiner Meinung nach?
Ich glaube, wenn man einmal eine gewisse Anzahl an Followern hat, ist das ganze wie ein Domino-Effekt. Durch die neue ‚Explore‘ Seite werden jetzt allen Nutzern Bilder und Accounts angezeigt, denen ihre Freunde folgen bzw. welche Bilder sie liken. Hat man viele Follower, ist man natürlich auch auf vielen ‚Explore‘ Seiten vertreten und wird dementsprechend öfter geklickt. Natürlich kennen mich sicher auch einige durch andere Blogger, zum Beispiel Caro (@itscaroo) oder Jessica (@fehlstmir) etc.

Mit welchen Programmen bearbeitest Du deine Bilder?
Das ist wahrscheinlich die häufigste Frage, die ich gestellt bekomme. 😀 Ich bearbeite meine Bilder im Moment mit der App „Afterlight“. Viel bearbeite ich eigentlich nicht, nur die Helligkeit mache ich oft hoch und probiere ab und zu ein bisschen aus, was gut aussieht.

Bist du in einem Instagram Netzwerk vertreten?/Wie z.B. Mediakraft (YouTube)
Ja, z.B. in Brandnew.IO, aber ich weiß nicht, ob das direkt mit Mediakraft vergleichbar ist.

Was ist wichtig, wenn man auf Instagram erfolgreich sein möchte?
Sich selbst treu zu bleiben und Bilder zu posten, die einem auch selbst gefallen ist wichtig. Ich würde nie Bilder machen und posten, wenn sie mir nicht gefallen würden. Gute Lichtverhältnisse (niemals künstliches Licht) und gute Qualität können natürlich auch nicht schaden. Außerdem sollte man regelmäßig posten, damit die Follower aktiv bleiben, vielleicht ab und an mal wo kommentieren (keinesfalls aber Eigenwerbung unter fremde Bilder).

Wem folgst du am liebsten auf Instagram?
Mh auf jeden Fall @mariannan, @itscaroo, @fehlstmir, @milenalesecret, @valerielacherie und @kristinaaader

Was bedeuten Dir Deine Follower?
Meistens ist mir eigentlich gar nicht bewusst, dass ich so viele habe, aber wenn es mir dann bewusst wird, finde ich es eigentlich nur noch unfassbar, weil ich damit nie gerechnet habe und ich freue mich unglaublich, über den ganzen Support den ich bekomme und die vielen lieben Kommentare, die mich immer motivieren, weiter zu machen. 🙂

Hast Du noch einen Insider Tipp für uns?
Wenn ich wüsste, was ich anders mache, als andere vielleicht. 😀 Ich finde, man sieht jedem Account an, wie viel Liebe und Arbeit darin steckt. Deswegen finde ich, dass man nur versuchen sollte, sich auf Instagram zu etablieren, wenn es einem darum geht, andere Menschen zu inspirieren und am eigenen Leben teilhaben zulassen. Wenn Kooperationen, Geld oder „Fame“ die Motive sind, sollte man sich vielleicht besser ein anderes Hobby suchen. 🙂

[Praxistipp] Ich starte einen Kochkanal auf YouTube -Teil 1-

Youtube-Kanal
 
In den letzten Jahren hat sich YouTube grundlegend verändert. Immer mehr des auf YouTube verfügbaren Contents wird professionell erstellt. Immer mehr YouTuber können von ihrem Engagement leben. YouTube entwickelt sich so zum größten Konkurrenten des klassichen Fernsehens. Wie schon in meinem letzten Beitrag beschrieben, wird 2018 der Bereich Mobile Video 69,1% des gesamten mobilen Datenverkehrs ausmachen. Unternehmen sollten sich deshalb schon heute eine Strategie überlegen, denn die Konkurrenz wird immer größer. Um YouTube einmal von der praktischen Seite kennen zu lernen, habe ich vor ca. 3 Wochen einen eigenen YouTube-Kanal gestartet. Der Aufbau und die Entwicklung dieses YouTube-Kanals möchte ich in diesem und in den nächsten Beiträgen beschreiben.

1. Ideenfindung

Einen YouTube-Kanal zu erstellen ist nicht schwer. Ein tragfähiges Konzept zu entwickeln dagegen schon. Zu aller erst habe ich mir deshalb überlegt, welches Thema ich behandeln möchte. Da ich selbst nicht gerne vor der Kamera stehe musste ich ein Konzept entwickeln, das auch ohne Erklärungen funktioniert. Meine Freundin und ich kochen leidenschaftlich gern, weshalb ich mich ziemlich schnell für ein Kochmagazin entschieden habe. Eine kurze Recherche zeigte mir, dass es schon viele professionelle und semi-professionelle Kochkänale auf YouTube gibt. Das macht aber nichts, denn es besteht schließlich immer die Möglichkeit etwas anders zu machen. Wichtig bei der Auswahl eines Themas ist vor allem, ob man mit Herzblut bei der Sache ist. Eine Frage, die man sich immer stellen sollte lautet: „Würde ich die Videos auch dann anschauen, wenn ich an der Produktion nicht beteiligt wäre?“ lautet die Antwort nein, sollte man nachbessern.

2. Naming und Corporate Design

Das Naming ist einer der schwierigsten und wichtigsten Punkte in der Markenentwicklung. Komischerweise hatte ich von Anfang an „Tastemania“ bzw. „Tastymania“ im Kopf. „Taste, Tasty“ (Englisch) bedeutet Geschmack, lecker sowie schmackhaft und „Mania“ steht für Manie und Wahnsinn. Ein leckerer Wahnsinn also. Beim Logo- und Claimdesign habe ich mich vom Vintage-Stil beeinflussen lassen. Die Fotografien orientieren sich am Instagram-Stil.

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3. Audiovisuelles Konzept

Die meisten Kochvideos auf YouTube sind länger als 5 min und beinhalten viele Erklärungen. Ein Kochvideo sollte meiner Meinung nach kurz und knackig sein. Lange Vorspänne und viel „gequatsche“ nerven mich. Die Grundstimmung meiner Videos soll freundlich, hell und fröhlich sein. Gefilmt wird deshalb immer nur mittags und nie abends. Künstliche Lichtquellen ergeben für mich kein stimmiges Gesamtbild. Als Stilmittel setze ich viele Nahaufnahmen ein. Ein gutes Tool um lizenzfreie Musik zu beziehen ist die YouTube Audio Library.

Screenshot_Mexikanischer_Schichtsalat
Screenshot: Mexikanischer Schichtsalat

4. Das Equipment

Kamera: Canon EOS 600D. Videobearbeitung: Adobe After Effects CS6.

5. Das Ergebnis

Zusammen konnten alle Videos bisher 267 Aufrufe (Stand: 12.12.2014) generieren. Mit der Entwicklung bin ich insgesamt sehr zufrieden. Jeder YouTuber hat einmal klein angefangen. Geduld und Kontinuität sind die Eckpfeiler des Erfolges. Über zusätzliche Abonnenten würde ich mich natürlich sehr freuen. 😉 Hier geht’s zum Tastymania YouTube Kanal. P.S. im nächsten Beitrag zeige ich, wie ich für den Kanal werbe.

Bunte Gemüsequiche mit Curry


 

Winterlicher Apfelkuchen


 

Fingerfood: Pestobrötchen mit Tomate und Mozzarella


 

Mexikanischer Schichtsalat


 

Bratapfel-Brombeer Konfitüre

Die Video Marketing Trends für 2015

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Video Marketing wird immer wichtiger. Die beiden Plattformen Facebook und YouTube kämpfen um die Vorherrschaft der Zuschauer und der Werbetreibenden aber auch neuere soziale Netzwerke wie Vine, Instagram und Snapchat wollen ein Stück vom großen Kuchen. Wenn es um die monatlichen Views im Desktop-Bereich geht, hat Facebook Youtube gerade überholt. Das bedeutet natürlich nicht, dass YouTube an Relevanz verliert.

Quelle: http://www.digitalstrategyconsulting.com/netimperative/news/2014/10/facebook_overtakes_youtube_for_pc_video_views_but_still_lags_on_mobile.php
Quelle: http://bit.ly/1w3tAHJ

2018 wird laut Cisco der Bereich Mobile Video 69,1% des gesamten mobilen Datenverkehrs ausmachen. Unternehmen sollten sich deshalb schon heute eine Strategie überlegen.

Cisco Datenverkehr

Ausschlaggebend für den Erfolg auf beiden Plattformen ist guter und zielgruppengerechter Content. Nervtötende „Overlay-In-Video-Anzeigen“ sowie „TrueView In-Stream-Anzeigen“ z.B. auf YouTube sind damit nicht gemeint. Nur 15 – 20% der „skippable – Ads“ werden bis zum Ende angeschaut. Kein Wunder TV-Werbung lässt sich eben nicht einfach auf ein neues Medium übertragen. TV Werbung zu adaptieren ist reine Zeit- und Geldverschwendung. Viel effektiver ist das produzieren eigener Inhalte, die den Zuschauern einen Mehrwert bieten und zum Wesen der jeweiligen Plattform passen. Wenn etwas auf YouTube funktioniert, bedeutet dies nicht, dass es auch automatisch auf Vine funktioniert.

Eines der wenigen deutschen Unternehmen, das YouTube verstanden hat ist: Rossmann. Mit Make-Up und Beauty-Tipps richtet sich der YouTube-Kanal vor allem an weibliche Zuschauer. Rossmann versteht es, die eigenen Produkte innerhalb der Videos geschickt zu platzieren. Bis heute konnte Rossmann so fast 10.000 Abonnenten für sich gewinnen. Aber nicht nur Unternehmen verstärken so die Strahlkraft ihrer Marke auch bekannte YouTuber professionalisieren sich und werden so zu einer profitablen Marke. Laut Percolate testet YouTube zudem „Video Interactivity Templates“ damit Zuschauer Produkte nun direkt über YouTube kaufen können. YouTube entwickelt sich damit immer mehr zu einer Social Commerce Plattform.

Besonders lesenswert ist in diesem Zusammenhang die aktuelle Ausgabe der Business Punk: YouTube im Goldrausch: Die Videoplattform erfindet sich neu – als effizienteste Werbemaschine der Welt sowie die aktuelle deutsche Ausgabe des Wired-Magazins: Titelgeschichte: Inside YouTube. Wie Deutschlands Videoblogger die Entertainment-Branche aufmischen.
 

[Infografik] 10 Video Marketing Trends for 2015

Video Marketing Trends