Die besten Tweets zum heutigen #Facebookdown (28.09.2015)

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Es gibt Tage, da erkennt man den wahren Wert von Twitter. Heute war mal wieder so ein Tag. Während beim Konkurrenzprodukt Facebook die Lichter für knapp eine Stunde ausgingen wurde auf Twitter darüber in gewohnt humoristischer Art und Weise diskutiert. Hier die witzigsten Tweets. Twitter, ich liebe dich. 🙂

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Wie man mit Lovestorms richtig umgeht: Stefan Raab beschert Hafen-Pub auf Pellworm 21.000 Facebook-„Fans“.

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Foto: Jay Mantri

21.000 Facebook-„Fans“ zum Mitnehmen, bitte!

Ein kleines beschauliches Hafen-Pub auf Pellworm ist in der Nacht zu Donnerstag (20.11.2014) zu einem Internet-Phänomen geworden. Und das alles nur wegen eines zufälligen Auftrittes in der ProSieben-Sendung TV-Total. Die Hintergrund-Geschichte dazu gibt es hier: „TV-Total lässt Facebook-Seite explodieren.“

Von Pellworm nach Hollywood.

Nicht das erste Mal, dass ein kleines Restaurant plötzlich berühmt wird. Profi-Twitterin und Talkmasterin Ellen De Generes machte die Pizzeria Big Mamas & Papas aus Hollywood durch einen Auftritt bei den Oscars 2014 über Nacht weltweit bekannt. Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas häufiger passiert ist natürlich sehr gering. Allerdings sollte man, wenn man im Social Web unterwegs ist auch einen Zufall nicht ausschließen.

Der richtige Umgang mit Lovestorms

Nicht nur Shitstorms auch Lovestorms müssen richtig betreut werden. Besonders für kleine Unternehmen ohne interne Kompetenzen ist es schwer mit einer unvorhergesehenen Situation umzugehen. Einen Vorsprung hat da immer das Unternehmen, dass schon eine Social Media Strategie umgesetzt und verinnerlicht hat. Die entscheidende Frage dabei ist, wie man mit dieser Flut an Followern umgeht. Damit der positive Effekt nicht sofort verpufft, ist eine unmittelbare Reaktion erforderlich. Das Hafen-Pub auf Pellworm hat bisher noch nicht auf die Aufmerksamkeit reagiert. Eine vertane Chance. Die Pizzeria Big Mamas & Papas hat damals schneller reagiert und schon 30 Minuten nach dem Auftritt bei den Oscars den ersten Tweet abgesetzt. Auch danach wurde professionell gehandelt. Auf Facebook hat das Unternehmen so bisher über 40.000 Follower und auf Twitter fast 4500 Follower sammeln können. Die Pizzeria könnte sich sogar als Hollywood Sightseeing Stop etablieren. Für eine lokale Pizzeria nicht schlecht. Die spannende Frage lautet also: Schafft es das Pub die Follower dauerhaft an sich zu binden? Oder wird die Aufmerksamkeit genauso schnell verschwinden, wie sie gekommen ist?

Wie ich zu 15 Minuten Twitter-Ruhm gekommen bin, und was ich daraus gelernt habe

Ruhm
Foto: www.unsplash.com

Einen Tweet zu veröffentlichen, der von vielen geteilt und favorisiert wird, ist der Traum eines jeden Twitterers. Genau das habe ich Anfang des Jahres versucht, als ich mich an der Twitter-Diskussion rund um die ProSieben-Fernsehshow Circus HalliGalli beteiligte. Jeden Montag ist der Hashtag #halligalli in den deutschen Twitter-Trends, jeden Montag beteiligen sich tausende Fernsehzuschauer mal mehr, mal weniger humoristisch an der Diskussion. Social-Television ist also auch in Deutschland kein Randgruppenphänomen mehr. Mein Ziel: Nichts weiter, als den erfolgreichsten Tweet des Abends schreiben. Alles was ich zum Erfolg brauchte? Kreativität, die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt, Geduld und ein bisschen Glück. Über mehrere Wochen analysierte ich die Twitter-Diskussion und untersuchte, warum bestimmte Tweets Erfolg haben und bestimmte nicht. Erst nachdem ich den Kontext der Diskussion verstanden und verinnerlicht hatte begann ich mit dem verfassen von eigenen Tweets. Nach und nach bekommt man so ein Gefühl für Timing und weiß, wann ein Tweet funktioniert und wann nicht. Als Joko Winterscheidt dann schließlich einen Tweet von mir geretweetet hat wusste ich, dass ich Erfolg hatte.

Retweet Joko
Joko retweetet meinen Tweet
Circus HalliGalli Tweet
Mein bisher erfolgreichster Tweet. Foto: Odd Andersen/AFP/Getty Images

 

Mein Tweet wurde insgesamt 39x geretweetet und 194x favorisiert.

Circus HalliGalli Tweet2
Foto: Odd Andersen/AFP/Getty Images

Insgesamt wurde mein Beitrag auf Twitter 81.584x gesehen, 1.866x wurde der Tweet angeklickt, um mehr Informationen zu erhalten, 82x wurde mein Profil aufgerufen. Keine schlechte Bilanz für einen einfachen Tweet.

Was ich daraus gelernt habe?

Twitter ist kein Hexenwerk. Auch wenn es schwierig ist in der Masse der Tweets aufzufallen, kann man es mit ein wenig Anstrengung doch schaffen. Es ist lediglich notwendig sich mit den Eigenarten des sozialen Netzwerkes zu beschäftigen. Besonders für Unternehmen, die selbstkritisch, ironisch und offen kommunizieren möchten ist Twitter ein gutes Marketingtool.

Wenn man Andy Warhols berühmtem Satz: „In Zukunft wird jeder 15 Minuten berühmt sein.“ glauben schenkt, dann habe ich meine 15 Minuten „Fame“ wohl schon verbraucht. Schade. 😉