Die Geister, die ich rief! Richard Gutjahr & Christoph Assmann (Sixt) über Snapchat. (Interview via. markenfaktor.de)

Interview via. markenfaktor Bild: http://www.skip.at/film/3158/ (Screenshot) Rechte: Paramount (Universal Pictures)
Interview via. markenfaktor.de
Bild: http://www.skip.at/film/3158/ (Screenshot)
Bildrechte: Paramount (Universal Pictures)

Snapchat, Snapchat, Snapchat! Kein anderes Social Network ist gerade so im Gespräch, wie das mit dem kleinen niedlichen Geist. Der Blogger Andreas Pfetzing (markenfaktor.de) hat mit Richard Gutjahr und Christoph Assmann (Sixt) über dieses Phänomen gesprochen.

Besucht den tollen Blog (markenfaktor.de) von Andreas Pfetzing. 🙂

Sozial mediale Kommunikation vs. massenmediale Kommunikation. Nur ein Kampf der Eliten um die Macht?

Power

-Nicht nur für Bürger, sondern auch für Unternehmen enthält dieser Text interessante und spannende Anregungen, die eigene Kommunikation genauer zu analysieren.-

Die Publizistik und die Medien insgesamt haben sich im vergangenen Jahrzehnt grundlegend verändert. Durch das Aufkommen sogenannter Social Web bzw. Web 2.0 Technologien ist es heute praktisch jedem Individuum möglich etwas zu veröffentlichen bzw. zu publizieren. Die Kosten für Social Web bzw. Web 2.0 Technologien die für den Aufbau einer Öffentlichkeit nötig sind, haben sich in den vergangenen Jahren drastisch reduziert (vgl. Schmidt, 2013, S. 10). Eine eigene Webseite, einen eigen Blog, sowie eine eigene YouTube Show zu entwickeln und zu betreiben, hängt nicht mehr nur vom Geldbeutel, sondern auch von der Kreativität des einzelnen ab. In der Folge können auch Einzelpersonen große Reichweiten generieren. „Instagramer“, „Youtuber“ und „Snapchatter“ sind die neuen Stars der Medienwelt und werden auch bei Unternehmen als Werbeplattform immer beliebter. Doch welche Gefahren und Vorteile hat dieser neue Trend? Welche Unterschiede gibt es zwischen sozial-medialer und massenmedialer Kommunikation? Brechen die sozialen Medien das Gatekeeper-Monopol der Medienunternehmen und gesellschaftlichen Eliten wirklich auf oder entsteht vielmehr nur eine neue Elite, die die Zügel fester denn je in ihren Händen hält?

Diese Ausarbeitung ist im 1. Semester Kommunikationsmanagement (M.A.) entstanden.
Weiterlesen!

Highfive mit der Bundesregierung, ProSieben & Co. Warum plötzlich jeder mit mir befreundet sein will

Highfive

Unternehmen etc. mit denen wir sozial-medial verknüpft sind, verhalten sich plötzlich genauso wie unsere Freunde. Doch warum? Welche Strategie steckt dahinter und welche Vorteile ergeben sich für Unternehmen? Was macht diese Art der Kommunikation mit unserer Gesellschaft?

Diese Ausarbeitung ist im 1. Semester Kommunikationsmanagement (M.A.) entstanden.
Weiterlesen!

Hat Meerkat mit der Cameo-Funktion gerade die Live-Werbung neu erfunden?

Foto: Meerkat
Foto: Meerkat
Die Live-Streaming App Meerkat hat gestern (08.07.2015) ein sehr interessantes Update veröffentlicht, dass eine neue Ära der Live-Werbung einläuten könnte.

Weiterlesen!

Curated Newsletter. Die letzte Hoffnung für das E-Mail Marketing?

Curated3
Die Zeit als man mit E-Mail Marketing noch Massen erreichen konnte ist lange vorbei. Eine ganze Branche hat sich selbst eliminiert (Spam). Seit kurzem gibt es wieder Hoffnung.

Wer denkt die besten Tage der E-Mail liegen hinter uns irrt. Ausgerechnet in einer Welt in der die durschnittliche Mediennutzung pro Tag bei mittlerweile 12 Stunden liegt gibt es Hoffnung. In einer immer unübersichtlicheren Welt in der wir jeden Tag bis zu 110 mal auf unser Smartphone schauen, in der wir täglich mit 5000 Marketingbotschaften konfrontiert werden und sich die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von 12 Sekunden im Jahre 2000 auf nur noch 8 Sekunden im Jahre 2013 reduziert hat, ist die E-Mail plötzlich wieder interessant.

Im Internet und im Social Web fallen immer größere Datenmengen an, diese Datenmengen auszuwerten wird für Privatpersonen immer schwieriger. Ein Service der diese Aufgabe übernimmt ist der Curated Newsletter. Einmal abonniert versorgt er den Abonnenten mit relevanten Informationen aus den jeweiligen Interessensgebieten. Der Curated Newsletter kann entweder von Unternehmen oder von Privatpersonen zusammengestellt werden. Das Konzept dahinter ist, dass der „Kurator“ die Abonnenten mit Content versorgt, den er selbst gelesen hat und für teilenswert erachtet. So entsteht eine enge und authentische Bindung zwischen „Kurator“ und Abonnent. Wichtig für den Erfolg sind vor allem die Qualität des Contents und die Zeit der Zustellung. Besonders Führungskräfte lassen sich laut einer Studie von Quartz durch E-Mail Marketing erreichen. Natürlich nicht mit lästiger Werbung, sondern mit relevanten Inhalten.
 

Studienergebnisse, Quartz Global Executives Study:

 
61% der Top-Manager nutzen ein mobiles Endgerät zum Nachrichtenkonsum.

Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)
Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)

 
75% der Top-Manager beschäftigen sich mindestens eine halbe Stunde mit Nachrichtenkonsum.

Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)
Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)

 
60% der Top-Manager konsumieren hauptsächlich morgens Nachrichten.

Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)
Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)

 
60% der Top-Manager geben an, dass E-Mail Newsletter einer von drei Nachrichtenquellen ist, auf die sie täglich zugreifen.

Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)
Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)

 
Themen die Top-Manager besonders interessieren sind u.a.: Industrieanalysen, Neue Produkte & Innovationen etc.

Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)
Quelle: Quartz Insights (Global Executives Study)

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass besonders Top-Manager mit Curated Newsletter zu erreichen sind.

[In eigener Sache] Social Media & Content Marketing Weekly

Das Konzept der Curated Newsletter hat mich so überzeugt, dass ich ebenfalls einen Newsletter gestartet habe. Abonnieren können Sie den Newsletter rechts in der Spalte unter dem Suchfeld. (Am besten nach ganz oben scrollen)
 
Abonnieren Sie meinen Social Media & Content Marketing E-Mail Newsletter und erhalten Sie jeden Donnerstag die aktuellsten Branchen-News über Social Media & Content Marketing in Ihr Postfach.

Social Media & Content Marketing Weekly [E-Mail Newsletter]
Social Media & Content Marketing Weekly [E-Mail Newsletter]

Die Zukunft gehört anderen – Wie Deutschland und Europa den digitalen Trend verschlafen

Technologie
Bildquelle: Unsplash.com

Die Rückständigkeit der deutschen Wirtschaft im Umgang mit digitalen Technologien und Vermarktungslösungen zeigt sich vor allem an einer Statistik. Nur 15% der deutschen Unternehmen nutzen Social Media für die externe Kommunikation. Neue Kommunikationstools werden in Deutschland erst einmal ignoriert und anderen Nationen überlassen. Aber nicht nur die Politik oder Wirtschaft auch die deutsche Bevölkerung hat gravierende Defizite im Bereich Internet- und Computerwissen. Nur rund 38% der deutschen Bevölkerung verfügt über mittlere bis gute Internetkenntnisse. Immerhin 58% der deutschen verfügen über gute bis mittlere Computerkenntnisse. Deutschland liegt in der Entwicklung schon jetzt weit hinter den USA zurück. Ein weiteres Problem ist die Abhängikeit der deutschen Wirtschaft von amerikanischen Internetkonzernen. Nicht nur im Social Media Bereich kommen fast alle für Deutschland relevanten sozialen Netzwerke aus den USA: Facebook, Instagram, WhatsApp, Twitter, LinkedIn, Pinterest, Tumblr, Vine, Google+. YouTube, Snapchat usw. Auch im „normalen“ Internet-Business liegt die USA vorn: Adobe, Apple, Cisco, eBay, Intel, Google, Amazon, Microsoft, Mozilla, Oracle, Yahoo, PayPal etc. die Liste ist endlos. Auf der anderen Seite steht China, das ebenfalls an Bedeutung gewinnt und sich technologisch weiterentwickelt. Zwar beschränken sich z.B. chinesische Social Media Angebote noch auf den chinesischen Markt, jedoch bedeutet dies nicht, dass es auch immer so bleiben muss.
 

Mitmachen oder boykottieren

Deutschland und Europa befinden sich im Zangengriff dieser Nationen und versäumen es eigene Kompetenzen aufzubauen. Mittlerweile befinden wir uns in einer Phase, in der wir nur zwei Möglichkeiten haben: Mitmachen oder boykottieren. Letztere Option wäre natürlich folgenreich. Ein Umdenken in der Politik und der Wirtschaft muss dazu führen die Entwicklung neuer Internettechnologien voranzutreiben. Im Moment befinden wir uns in einer technologischen Abhängikeit, die sich auch mit dem Blick auf die NSA-Affäre gefährlich für die weitere Entwicklung des Kontinents auswirken kann. Die Globalisierung schafft zwar ein gewisses Gleichgewicht der Abhängigkeit, jedoch steht die USA im Vergleich zu Europa im Bereich digitale Technologien deutlich besser da. Während Deutschland und Europa über das Urheberrecht streitet, wird in den USA und China schon an neuen Technologien gearbeitet. Europa hinkt der Entwicklung immer hinterher und hat so keinen Spielraum selbst zu gestalten und internationale Standards zu etablieren. Ein weiteres Problem dieser Abhängikeit ist die Tatsache, dass amerikanische oder chinesische Unternehmen die Rahmenbedingungen jederzeit zu eigenen Gunsten verändern könnten. Wer in Zeiten des 21. Jahrhunderts große Teile des Internets technologisch und intellektuell beherrscht wird ähnlich großen Einfluss auf die Welt haben, wie die OPEC im 20. Jahrhundert. Das Internet ist das Öl des 21. Jahrhunderts.
 

Große Visionen und der Griff zu den Sternen

Bildquelle: http://www.fastcompany.com/3028156/united-states-of-innovation/the-google-x-factor#15
Bildquelle: Fastcompany.com (Google X)

In Zukunft könnte sich der technologische Vorsprung der USA sogar noch vergrößern. Besonders ein Unternehmen greift zurzeit sehr häufig nach den Sternen: Google. Im geheimen Forschungslabor Google X entsteht schon heute die Welt von morgen. Viele der Projekte bei Google X  beschäftigen sich nicht mit neuen sozialen Netzwerken oder Internetdiensten, sondern mit Technologien die erst in 10 bis 20 Jahren Marktreife erreichen könnten. Darunter sind  u.a. Projekte in den Bereichen: Biotechnologie, Robotik, Nanomedizin, Gehirnforschung, Internet der Dinge, Erforschung des Alterns usw. jeder hat zudem schon einmal von Googles selbstfahrendem Auto gehört. Technologien, die ganze Branchen umkrempeln könnten. Europa läuft zurzeit nicht nur politisch, sondern auch technologisch Gefahr den Anschluss an andere Nationen zu verlieren. Nicht nur für unsere Wirtschaft eine große Gefahr. Ein interessanter Leserkommentar, unter einem FAZ-Artikel über Googles Engagement im Bereich Nanomedizin, beleuchtet die Problematik unter einem anderen Aspekt:

Google
Screenshot: FAZ

Das Internet sollte auch in Zukunft ein freier und unabhängiger Ort bleiben. Dieses Ziel ist aus europäischer Sicht nicht ohne eigenen Einfluss zu erreichen. Umso wichtiger sollte es für Europa sein, sich als eine Art Gegengewicht zwischen den USA und China zu positionieren. Ansonsten wird Europa immer ein Spielball zwischen diesen beiden Mächten sein. Eigene Werte und Standards sind auf diese Weise nicht durchzusetzen.